1. Mitgliederversammlung 2012
Freitag, 13. Januar 2012, 18.00 Uhr
CDU Sinzig ehrte langjährige Mitglieder
Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2011
Im Sinziger Schloss fand letzten Freitag die erste Mitgliederversammlung der CDU Sinzig im neuen Jahr statt, bei der der Vorsitzende Kurt Quarz einen Rückblick auf die Parteiarbeit des Jahres 2011
gab.
Höhepunkte waren in der ersten Jahreshälfte 2011 die Neuwahlen des Vorstandes, die Frühjahrswanderung und der Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sinzig. Im zweiten Halbjahr muss besonders
die Würdigung von Charlotte Hager erwähnt werden, der „Grande Dame“ der Sinziger CDU, die ihren 70. Geburtstag im Schloss feierte. Aber auch die Mahnwache gegen Rechtsextremismus am Vorabend des
Volkstrauertages, an der die CDU zusammen mit allen im Sinziger Stadtrat vertretenen Parteien teilnahm, verdient es, hervorgehoben zu werden.
Außerdem nannte Kurt Quarz die CDU-Bürgerfahrt mit MdL Guido Ernst nach Mainz, seine Teilnahme am CDU-Bundesparteitag in Leipzig und die Wahl des neuen Kreisvorstandes, bei der zwei Sinziger mit sehr
guten Ergebnissen abschnitten. Bei der Wahl zu Beisitzern erhielten die Sinziger Hans-Werner Adams das beste und Silvia Mühl das drittbeste Stimmenergebnis.
Ferner wurde die Verwendung des Erlöses des CDU-Bierstands auf der Sinziger Kirmes 2011 erläutert: der Erlös in Höhe von 1204 Euro ging hälftig an die Arbeiterwohlfahrt Sinzig zum Erhalt
Hennes-Schneider-Hauses, in dem Kinderfreizeiten durchgeführt werden, und an den SC Rhein-Ahr Sinzig zur Förderung der Jugendabteilung.
Schließlich wurden auch noch 12 langjährige Mitglieder der CDU Sinzig geehrt und ihnen eine Urkunde überreicht, die von der Bundesvorsitzenden Frau Dr. Angela Merkel, der Landesvorsitzenden Julia
Klöckner und dem Kreisvorsitzenden Horst Gies unterschrieben waren. Am längsten dabei sind Lothar Ostgathe (50 Jahre) , Maria Deurer, Dr. Helmut Deurer, Winfried Kierig, Hartmut Peterson und Heribert
Stein (jeweils 40 Jahre), Walter Schmitt (35 Jahre), Rolf Berger, Bruno Decker, Josef Polch (je 30 Jahre), Bodo Stieler und Dr. Günther Schell (je 25 Jahre).
Verhindert waren Franz Krupp (50 Jahre), Bernhard Aarhuus, Werner Adam, Franz-Josef Decoupret, Manfred Diefenbach, Heinz Gostomzik, Robert Hartwig (jeweils 40 Jahre), Gerhard Adams, Marion
Kirschbaum, Ludger Lohmer, Günter Schmickler (je 30 Jahre), Gerda Blum und Roland Deres (je 25 Jahre).
Den Abschluss bildete ein geselliges Beisammensein bei einem Glas Wein und Canapes.
Quelle: Ralf Gering RZ
Die Jubilare (in Klammern Jahre der Mitgliedschaft)
Vorsitzender Kurt Quarz, Josef Polch (30), Rolf Berger (30), Bodo Stieler (25), Dr. Günther Schell (25), Bruno Decker (30), Walter Schmitt (35), stellv. Vorsitzender Hans-Werner Adams
Heribert Stein (40), Lothar Ostgathe (50), Dr. Helmut Deurer (40), Maria Deurer (40), Hartmut Peterson (40), Vorsitzender Kurt Quarz, stellv. Vorsitzender Hans-Werner Adams, Winfried Kierig (40)
Leserbrief
SPD Sinzig ist "fern von de Leut"
Kürzlich begingen die Sinziger Sozialdemokraten die Innenstand und machten auch eine Stippvisite zu unserem Bahnhof, wie sie in ihrer Pressemitteilung kundtaten. In der Innenstadt bemängelten sie die
kleinen und nicht mehr zeitgemäßen Ladenlokale mit ihren Leerstäden. Dabei allerdings von den "jahrelagen Träumereien der Mehrheitsfraktionen und des Bürgermeisters" zu faseln zeugt von einem hohen
Stand an Unwissenheit und gleichzeitig von billiger Polemik.
Ich bin mir sicher, dass kein Bürger in Sinzig davon ausgeht, dass der Zuschnitt vieler unserer Geschäfte sowie der nach Meinung der SPD nicht mehr zeitgemäße Zustand einiger Ladenlokale und die
damit verbundenen Leerstände in die Verantwortung des Bürgermeisters fallen. Gerade Bürgermeister Kroeger hat maßgeblich dazu beigetragen, dass für die Sanierung von Wohn- und Geschäftshäusern in der
Sinziger Innenstadt Sanierungsmittel bereitgestellt wurden und werden und dass die Innenstadt durch eine Vielzahl von Maßnahmen wieder schön und lebenswert geworden ist. Dazu hat auch die
CDU-Fraktion beigetragen. Und beim Umfeld unseres Bahnhofes von "Außenbereich" zu sprechen, geht ebenfalls an der Sache vorbei. Der Bahnhof liegt zwischen Sinzig-Ost und Sinzig-West ganz klar im
innerstädtischen Bereich.
Wenn die SPD mit mittlerweile nur noch fünf Fraktionssitzen im mit 32 Stadträten besetzten Rat der Stadt Sinzig jammert und dabei von "Mehrheitsfraktionen" spricht, so zeigt dies ein mimosenhaftes
Verhalten zum Ergebnis der Wahlentscheidungen unserer Bürger. Es gibt keine Mehrheitsfraktionen. Ein solches Wort kennt die kommunale Demokratie nicht. Es gibt auch keine einzelne Mehrheitsfraktion
im Sinziger Stadtrat. Was es gibt, sind wechselnde Mehrheiten im Rat. Diese hat sich auch die SPD bei bestimmten Gelegenheiten verschafft und dazu ist im Grunde ja auch nichts negatives zu sagen.
Aber die Sinziger SPD soll doch mal auf den Boden der Tatsachen zurückkommen und akzeptieren, dass sie im Sinzger Rat nur die drittstärkste Fraktion stellt.
Eine absolute Dreistigkeit ist die Aussage der Sinziger SPD zum Bahnhof, dass "vor allem die Bahnsteigerhöhung" kommen muss. Sicherlich muss diese Maßnahme kommen. Aber wer verzögert diese denn? Dies
ist nicht dem Sinziger Stadtrat und dem Sinziger Bürgermeister in die Schuhe zu schieben! Hier sollte die Sinziger SPD einmal die SPD-geführte Landesregierung auffordern, ihren
Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Bereits seit rund zwei Jahren warten die Stadt Sinzig und damit alle Sinziger Bürger auf die zugesagten Zuschüsse des Landes. Wir Sinziger haben die bisherigen
Baumaßnahmen am Bahnhof mit fast 900.000 € vorfinanziert, werden also von der SPD-geführten Landesregierung wie eine Bank benutzt. Hier könnten sich die Genossen aus Sinzig einmal profilieren und
versuchen, etwas für unsere Stadt Sinzig zu erreichen.
Kurt Quarz
Vorsitzender CDU Sinzig
Januar 2012
Nachruf Heinrich Holstein
Die CDU Sinzig trauert um
Heinrich Holstein
Bürgermeister der Stadt Sinzig
von 1963 bis 1983
der im Alter von 87 Jahren von uns gegangen ist.
Im Jahre 1963 wurde er durch den Stadtrat erstmals zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt. 20 Jahre lang übte er dieses Amt in Sinzig aus.
Heinrich Holstein hat sich in den Zeiten wichtiger Veränderungen um die Stadt Sinzig verdient gemacht, indem er den heutigen Zuschnitt der Stadt mit seinen Stadtteilen veranlasste und umsetzte.
Bei den Bürgern „seiner“ Stadt war Heinrich Holstein sehr beliebt, nicht zuletzt, weil er ein Herz für alle sporttreibenden Bürger hatte.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Für die CDU Sinzig für die CDU-Fraktion Sinzig
Kurt Quarz Karl-Heinz Arzdorf
Rene Zerwas
